Spezialseminar Sektorenbereich

GWB 2016 und SektVO 2016 nach der Reform – EU-Richtlinie 2014/25/EU


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Seminarziele:
Vermittlung der Besonderheiten in der Beschaffung von Sektorenleistungen (Energie, Strom, Gas, Verkehr etc.) auf der Grundlage der Sektorenverordnung mit Hinweisen auf die umzusetzende EU-Richtlinie
Zielgruppe:
Führungskräfte und
Mitarbeiter von Vergabestellen, Berater und Bewerber/Bieter, die Aufträge im Sektorenbereich vergeben bzw. Angebote zu erstellen haben. Grundkenntnisse des Vergaberechts und Einblicke in die Praxis der Beschaffung sind wünschenswert.
Programmübersicht:
  • Konsequenzen der Reformen des Vergaberechts 2016 – verbliebene Streitpunkte und Neues für „Sektorentätigkeiten“ - Was ist? Was kommt? Was ist neu?
  • Grundsätze und Besonderheiten der Vergabeverfahren im Sektorenbereich – aktuelles GWB 2016 – aktuelle SektVO 2016 – „Lücken“ in der SektVO 2016 – offene Fragen
  • Sektorenauftraggeber – Adressaten der SektVO 2016 – Anwendungsbereich
  • Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten – Fehler und Folgen – Vertraulichkeit
  • Aufträge im Sektorenbereich – ausgenommene Aufträge – Aufträge unterhalb der Schwellenwerte – Abgrenzung zur VgV 2016
  • Sonderregelungen des aktuellen GWB 2016 und der aktuellen SektVO 2016 – Ausnahmen und Einschränkungen – Rügen, Überprüfungsverfahren vor Vergabekammern – EU-Kommission und EuGH – Verstöße und Folgen für Verträge
  • Lieferungen, Dienstleistungen, Bauleistungen, „gemischte Leistungen“ etc.
  • Markterkundung – Markt- und Preisübersicht – Bestimmungsrecht und Grenzen - Auftragswerte/Schwellenwerte – Schätzung nach aktueller SektVO 2016 - Zeitrahmen
  • Inhouse-Vergabe – Beteiligung Dritter – Zweckverbände – Möglichkeiten und Grenzen
  • Leistungsbeschreibung – technische Anforderungen – Optionen, Bedarfspositionen - Fehler und Vermeidung
  • Besonderheiten Bauleistungen - Vertragsarten im Baubereich (Einheitspreise, Pauschalsumme, Stundenlohn, Auf- und Abgebotsverfahren)
  • Eignung – Auswahlkriterien – Teilnahme- und Bewerbungsbedingungen – Präqualifikationsverfahren – Eignungsprognose - Europäische Eignungserklärung (EEE)
  • Qualitätssicherungs- und Umweltmanagementnormen – Prüfsysteme
  • Nebenangebote, Unteraufträge, Bietergemeinschaften, Losaufteilung
  • Vergabearten – Wahlmöglichkeiten – Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung – Folgen falscher Wahl – Wettbewerbe
  • Risikoanalysen - Vertragsstrafen, Schadenspauschalierungen - Ausführungsfristen – Mängelansprüche – Sicherheitsleistungen – Preisvorbehalte in den Vergabeunterlagen
  • Zuschlagskriterien und Abgrenzung zu Eignung sowie zusätzlichen Anforderungen für die Ausführung
  • Vergabereife – Verfahren ohne Vergabereife
  • Bekanntmachung – Angebots-, Bewerbungs- und Bindefristen - Zeitrahmen
  • Eingang, Öffnung bzw. Eröffnungstermin, Prüfung und Wertung der Angebote – Fehler und Vermeidung
  • Information nicht berücksichtigter Bewerber und Bieter im EU-Verfahren vor dem Zuschlag – Wartefrist - Absicherung – Unterlassung der Information und Folgen
  • Aufhebung – „Wiederaufnahme“ der Verfahren – Interims-Beschaffungen – Änderung, Kündigung/Beendigung von Verträgen und vergaberechtliche Folgen
  • Mitteilungs-, Bekanntmachungs- und Berichtspflichten
  • Fallbeispiele – Abwicklungsraster und Checklisten
  • Größte Fehler in SektVO-Verfahren und ihre Vermeidung durch Vergabestellen und Bieter
  • Aktuelle Entscheidungen: Vergabekammern, OLG, BGH, EuGH
  • Aktuelle Literatur
  • Zukünftige Entwicklung

 

Zeitrahmen:
1. Tag: 10:30 – ca. 17:30 Uhr
2. Tag:   9:00 – ca. 15:30 Uhr

Teilnahmegebühr:   985,00 € zuzüglich MWSt. (einschließlich Übernachtung/Frühstück
                                 920,00 € zuzüglich MWSt. (ohne Übernachtung/Frühstück)

Termin:                    21./22. Juni 2017
Ort:                         Berlin

 

21./22. Juni 2017
Berlin