EU-weite Vergabeverfahren 2017

Vergabetraining für EU-weite Vergabeverfahren nach der Reform des GWB 2016 und VgV 2016 - in Kraft seit dem 18.4.2016 - auch mit neuer UVgO 2017


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Seminarziele und -inhalte:

Training für das sichere Durchführen größerer Vergabeverfahren und Projekte oberhalb der Schwellenwerte unter Beachtung der Besonderheiten von Sonderbeschaffungen. Absicherung der Vergabeverfahren sowie das Erkennen von Gefahren durch Fehler: Rügen, Überprüfungsverfahren, Rechtsschutz mit Kostensteigerungen und Zeitverlusten als weitere Folgen.

Voraussetzung:

Die Teilnehmer sollten über eine einschlägige Erfahrung verfügen die es ermöglicht, mit ihnen simulierte größere Vergaben oberhalb der Schwellenwerte sowie die Vergabe besonderer Leistungen durchzuspielen.

Programmübersicht:

  • Aktuelles 2017 – GWB 2016 und VgV 2016 - Auswirkungen auf die praktische Arbeit – e-Vergabe
  • Wichtigste Änderungen - Grundsätze - ausgenommene Aufträge - Ausnahmen für Rechtsdienstleistungen, Katastrophenschutz etc.- Inhouse-Vergabe - gelegentliche gemeinsame Auftragsvergabe – zentrale Beschaffung
  • Rahmenvereinbarungen, elektronische Auktion, dynamische elektronische Verfahren , elektronische Kataloge
  • Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) - Online-Dokumentarchiv (e-Certis) - Dokumentenarchiv
  • EU- Verfahren von der Beschaffungsidee bis zum Zuschlag
  • Beschaffungsplanung – interner Vorlauf - Vorgehensraster
  • Dokumentation – Mindestinhalt – Beginn  der Vergabe - Stufe für Stufe mit Begründung der Maßnahmen – Vergabevermerk - Beschaffungsantrag
  • Bestimmungsrecht und Grenzen, Markterkundung – Marktübersicht – Leistungsbeschreibung – Risikoanalyse – Ausführungsbedingungen
  • Ausführungs-, Angebots- und Teilnahmefristen im EU-Verfahren – „Besondere Dringlichkeit“, „zwingende Dringlichkeit“
  • Leistungsbeschreibung – typische Verstöße – technische Spezifikationen – Kontrollinstrumente
  • Besondere Methoden und Instrumente wie Rahmenvereinbarungen etc. – Verfahrensarten von Verhandlungsvergabe bis Innovationspartnerschaft
  • Teilnahme-, Eignungs- und Zuschlagskriterien – Preis und weitere Kriterien – Wertungsmatrix – zusätzliche Anforderungen – Ausführungsbedingungen Problematik der Landesgesetze (Tariftreue, Mindestlohn, soziale Anforderungen)
  • Lose und Losunterlassung – Einsatz von Nachunternehmern
  • Nachweise und Erklärungen – Nachfordern und Grenzen
  • Nebenangebote - Mindestbedingungen und Zuschlagskriterien
  • Verfahrensarten und besondere Methoden und Instrumente
  • Vergabereife -EU-Bekanntmachung – Anschreiben – Beginn der Vergabe, Zeitrahmen, Kommunikationsmittel, Ablauf der Angebotsfrist, Eingang der Angebote, Öffnung, Prüfung 
  • Aufklärung – Verhandlungsverbot - Nachfordern von Nachweisen und Grenzen
  • Wertung – Feststellung der Zuschlagsabsicht
  • Informations- und Wartepflicht - Verletzung und Folgen
  • Zuschlag (oder Aufhebung) und Absicherung – verspäteter und abändernder Zuschlag
  • Bekanntmachungs-, Melde– und Berichtspflichten
  • Beispiele (EU-Vergabe, Abwicklungsraster)
  • Checkliste „Größte Fehler in EU-Verfahren“
  • Zukünftige Entwicklung

 

Zeitrahmen:

1. Tag: 10:30 – ca. 17:30 Uhr

2. Tag:   9:00 – ca. 15:30 Uhr

Leistungen: Ausführliche Seminarunterlagen mit den aktuellen Texten, Hinweisen auf bisherige Rechtsprechung und Literatur, Änderungs-Checklisten, Checkliste „größte Fehler“, Erfrischungsgetränke, Pausenerfrischungen, zwei Mittagessen.

Teilnahmegebühr:   985,00 € zuzüglich MWSt. (einschließlich Übernachtung/Frühstück) Preis eingeschlossen Bartl, Harald, GWB 2016 und VgV2016 (Buchpreis: 80 E) sowie Bartl/Bartl/Schmidt, UVG17 (Buchpreis: 80 €)

 920,00 € zuzüglich MWSt. (ohne Übernachtung/Frühstück)
 985,00 € zuzüglich MWSt. (mit Übernachtung/Frühstück)

Termine und Orte:

Termine und Orte:
  30. - 31.01.2018
InterCity Hotel
Rosenstraße 8
30159 Hannover