Coronabedingte Vergaben

Coronabedingte Wertgrenzenerhöhung bzw. -verlängerung in einigen Ländern.

Zeitliche Verlängerung der Wertgrenzenerhöhung in einigen Ländern, soweit nicht bereits früher in Kraft:

Bayern: Wertgrenzenerhöhung bis 31.12.2021 verlängert (Bekanntmachung v. 06.12.2020: VVöA – in Kraft am 31.12.2021 (BayMBl. 2020 Nr. 740 v. 6.12.2020) für Corona-Beschaffungen (z. B. Direktkauf bis 25.000 €).

Mecklenburg-Vorpommern: Corona-Vergabeerlass CVgE M-V v. 14.4.2020 (AmtsBl. M-V Nr. 17, S. 160) bis 31.12.2021 verlängert (Vergabe unterhalb der Schwellenwerte mit Direktauftrag)

Nordrhein-Westfalen: Runderlass betreffend Corona-bedingte Beschaffungen (bis 30.06.2021 verlängert bis zum 30.06.2021: „Anwendung des Vergaberechts im Zusammenhang mit der Beschaffung von Leistungen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 07.12.2020, MBl. NRW. Ausgabe 2020 Nr. 37 v. 30.12.2020 S. 880).

Saarland: Corona-bedingte Vorschriften bis 30.06.2021 verlängert durch „Erlass zur Änderung des Vergabeerlasses 2020“ vom 25.11.2020 hervor (vgl. Amtsbl. des Saarlandes Teil I 2020, Nr. 75, v. 10.12.2020, S. 1267 – in Kraft am 10.12.2020) – Direktauftrag bis 3000 €, FHV bis 25.000 €, BA bis 75.000 € etc.

Sachsen-Anhalt: Wertgrenzenerhöhung bis 31.12.2021 verlängert durch „Verordnung über die Auftragswerte nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen, Teil A und der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil A - Ausgabe 2019 zur Ankurbelung der Wirtschaft wegen der SARS-CoV-2- Pandemie (Auftragswerteverordnung – AwVO)“ vom 10.12.2020*) hervor (vgl. GVBl. LSA 2020, 724) – am 01.01.2021 in Kraft getreten: BA und FHV bis zum Schwellenwert – Direktkauf bis 5000 €.

Thüringen: Wertgrenzenerhöhung bis 31.12.2021 verlängert durch Fünften Änderung der Thüringer Verwaltungsvorschrift zur Vergabe öffentlicher Aufträge vom 27.10.2020 (vgl. ThürStAnz Nr. 46/2020 v.16.11.2020, S. 1431) in Kraft am 17.11.2020: BA bzw. VHV bis zum Schwellenwert