Das Arbeitsende fällt in der Regel mit der Abnahme zusammen - eventuell auch mit einer Erklärung, daß die Leistung nunmehr fertiggestellt ist und z.B. zum Test bereit gestellt werden kann.

Der Zeitraum zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende muß ausreichend bemessen sein - vgl. zur Ausführtungsfrist - §§ 13 UVgO, 20 VgV - früher § 11 VOL/A.
Bei kleineren Aufträgen bzw. Lieferungen ist grundsätzlich nur auf das Arbeitsende abzustellen.
In der UVgO bzw. VgV  ist keine Regelung für die Ausführungsfrist genannt (anders die früheren Fassungen der VOL/A: angemessen). Gleichwohl darf die Beschaffungsstelle die Ausführungsfrist als Bestandteil der Leistungsbeschreibung (§ 7 VOL/A) nicht ermessensfehlerhaft festschreiben (z. B. zu kurze Ausführungsfristen mit Bevorzugung eines bestimmten Bieters, obwohl kein Grund zur eile etc. vorliegt). Das kann den Wettbewerb beschränken bzw. ausschließen oder den Gleichheitsgrundsatz nach § 2 I VOL/A verletzen.

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