Angebotsfrist

Die Angebotsfrist im nationalen Vergabeverfahren richtet sich nach den Grundsätzen des § 10 I VOL/A ("ausreichende Fristen" - Auftraggeber sollten sich die Situation des Bieters versetzen und die erforderliche Zeit schätzen). Zu kurze Fristen können wettbewerbsbeschränkend sein (vgl. auch § 2 I BGB). Eine Vergabe von Standardprodukten ist anders zu beurteilen als die Vergabe eines komplexen Auftrags - maßgeblich ist somit der Einzelfall. Feiertage und Betriebsruhe sind zu berücksichtigen. Faustformel für einfachere Angebote: 20 - 14 Kalendertage.

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